Heisters & Partner veranstaltet „Best Practice“ Seminar im Airport Center Frankfurt:
Neue Tendenzen in der Geschäftsberichtsentwicklung
Unter dem Motto „Werte vermitteln: Die Potenziale des Mediums Geschäftsbericht wirksam nutzen” veranstaltete Heisters & Partner in Kooperation mit dem CCI Corporate Communication Institute der FH Münster und dem Team Baetge der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ein „Best Practice“ Seminar.
Die Veranstaltung richtete sich an die Kommunikationsverantwortlichen börsennotierter Unternehmen und setzte mit ihren Schwerpunkten klare Präferenzen. „Wir haben auf dem Seminar praktische Hilfestellung und einen Ausblick auf neue Tendenzen in der Geschäftsberichtsentwicklung gegeben”, sagt Valentin Heisters, Initiator der Veranstaltung, die am 26. November im Sheraton Airport Center Frankfurt stattfand und Vertreter von über 30 börsennotierten Unternehmen begrüßen durfte. Aber auch soziale Organisationen wie die Caritas Deutschland sowie genossenschaftliche Banken und Versicherungen schickten ihre Kommunikationsverantwortlichen, um gemeinsam über das Medium Geschäftsbericht zu sprechen und im Dialog Perspektiven zu entwickeln.
Die Veranstaltung erläuterte, wie Unternehmen die kommunikativen Potenziale dieses Leitmediums der Unternehmenskommunikation effektiv nutzen und in welche Richtung sich die Berichterstattung vor dem Hintergrund der aktuellen Rahmenbedingungen entwickelt. Die wissenschaftlichen Leiter des renommierten manager magazin Wettbewerbs „Die besten Geschäftsberichte Deutschlands” und das Team von Heisters & Partner gaben in exklusiven Referaten Auskunft über aktuelle Tendenzen, Anregungen und Entwicklungen.
Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Baetge, Leiter des Teams Baetge, stellte die neuesten Untersuchungen zum Thema Unternehmenskultur und Geschäftsbericht vor und erläuterte anhand von „Best Practice“ Beispielen aktuelle Ansätze der Berichterstattung. In seinem Vortrag ging Baetge auch auf Mängel des IFRS ein und forderte Änderungen der aktuellen Rechnungslegungsstandards. Eindrucksvoll führte der Bilanzexperte den Spielraum moderner Buchführung in verschiedenen Beispielen vor und unterstrich den Reformbedarf.
Prof. Gisela Grosse vom CCI Corporate Communication Institute der FH Münster informierte die Teilnehmer über die strategische Bedeutung der Informationssprache der Annual Reports und zeigte anhand zahlreicher Beispiele, welche Möglichkeiten die visuelle Aufbereitung von Informationen bietet. Dabei vermittelte sie den Zusammenhang von Unternehmensstrategie und Informationspolitik im Kontext des Gesamtmediums.
Prof. Olaf Leu, Geschäftsberichtsexperte und langjähriger Prüfteamleiter des manager magazin Wettbewerbs, referierte über die Entwicklung von Kommunikationsstrategien und zeigte in diesem Zusammenhang das Potenzial des Leitmediums Geschäftsbericht in seiner langfristigen Wirksamkeit auf. Besonderes Gewicht legte er auf die Zusammenarbeit von Gestalter und Unternehmen und beschrieb den gemeinsamen Prozess. Dabei führte er klare Bedingungen auf, die maßgeblich zum Gelingen beitragen.
Valentin Heisters, Geschäftsführer von Heisters & Partner, erläuterte die Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Befolgung von allgemeingültigen „Best Practice“ Regeln zur Erstellung von Geschäftsberichten. Er hinterfragte die Funktion von Kriterien und erklärte, wie Unternehmen individuelle und eigenständige Lösungen finden, um wirksam mit ihren Anspruchsgruppen zu kommunizieren. Die Frage, wie es Unternehmen im Prozess gelingen kann, einen eigenen Weg zu gehen und trotzdem von Erfahrungen anderer zu profitieren, beantwortete Heisters so: „Erst, wenn man die Regeln kennt, kann man sie brechen.“
Besonders die Mischung der Teilnehmer und Dialogpartner von sozialen Organisationen und börsennotierten Unternehmen aller Indices hat diesen Tag zu einem spannenden Dialog werden lassen und gezeigt, dass die Bedürfnisse nach authentischer Kommunikation von sowohl Stake- als auch Shareholdern zusammengehören und dass die Grenze zwischen harten und weichen Informationen im Medium Geschäftsbericht fließend sind.
Abschließend sagte Geschäftsführer und Designer Valentin Heisters: „Das Airport Center Frankfurt war der ideale Treffpunkt für Unternehmensvertreter aus ganz Deutschland, um gemeinsam neue Wege der Berichterstattung in einer herausfordernden Zeit zu entwickeln. Gerade in der Krise gilt es, über die gesetzlichen Standards hinaus offene und überzeugende Kommunikationskonzepte zu entwickeln. Dabei kommt es viel weniger auf das zur Verfügung stehende Budget als viel mehr auf die zum Unternehmen passenden Ideen und die handwerklichen Fähigkeiten der beauftragten Gestalter an. Denn nur eigenständige Konzeptionen, die einen eigenen Weg gehen, sind letztlich die, die den Rezipienten erinnerlich bleiben und eine Haltung zum Ausdruck bringt, die Vertrauen schaffen kann.“
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